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NEWSLETTER NR.7 | 2025
ENGAGIERT IN BAYERN
Informationen aus dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
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6. Freiwilligensurvey erschienen
Seit 1999 ist der Deutsche Freiwilligensurvey die Grundlage für die Berichterstattung zu Ehrenamt und freiwilligem Engagement in Deutschland. Jetzt ist ein Kurzbericht zu der Erhebung von 2024 erschienen. Demnach ist das Engagement der Geamtbevölkerung mit 36,7 % (der über 14-jährigen) nach wie vor hoch, allerdings gegenüber 2019 leicht zurückgegangen. Engagierte Personen investieren wieder mehr Zeit in ihr Ehrenamt und zeigen auch mehr Beständigkeit. Die Engagementbereitschaft ist bei den jüngeren Altersgruppen am höchsten, bei Frauen und Männern etwa gleich. Nach wie vor unterscheidet sich das Engagement je nach Bildungsniveau. Die Engagementquote bei Personen mit Migrationshintergrund ist leicht angestiegen und liegt bei 28,4 Prozent.
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Versicherungskammer Stiftung schreibt Ehrenamtspreis 2026 aus
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Gemeinnützige Organisationen finden zunehmend neue Wege, um die veränderten Bedürfnisse der Freiwilligen zu verstehen und auf diese einzugehen.
Unter dem Motto „Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander“ zeichnet die Versicherungskammer Stiftung 2026 herausragendes Engagement von Organisationen, Projekten, Schulen und Initiativen in Städten sowie Kommunen in Bayern und der Pfalz aus. Im Fokus stehen Initiativen, die sich in ihrer Arbeit und ihrem Umgang nach innen wie nach außen reflektieren und an gesellschaftlichen Herausforderungen orientieren.
Im Mittelpunkt sollen vorbildliche Beispiele stehen, die erfolgreich neue Mitglieder gewinnen, eine einladende und offene Willkommens- und Alltagskultur schaffen sowie sich für neue Formen der Mitarbeit und Zusammenarbeit öffnen.
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Nachbarschaftspreis der Stiftung nebenan.de vergeben: Die Sieger aus Bayern
Der Deutsche Nachbarschaftspreis hat auch dieses Jahr wieder Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich für ihr lokales Umfeld einsetzen, das Miteinander stärken und das WIR gestalten. Der Preis ist mit insgesamt 59.000 Euro dotiert und wird auf Landesebene und in fünf Themenkategorien vergeben. Mit dem Preis sollen deutschlandweit Nachbar:innen motiviert werden, sich für ihr Umfeld und ihre Mitmenschen einzusetzen. Die Preisträger aus Bayern sind der Verein fiz e.V. – Familien in Zusmarshausen, Blaue Frieda Bamberg, tauschbar Markt Reichenberg, IG OMa und PYR-einander.
Informationen zu den Preisträgern aus Bayern
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Bundestag beschließt: Der Wehrdienst wird modernisiert
Am 5. Dezember 2025 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes beschlossen. In den Geburtsjahrgängen ab 2008 müssen alle Männer verpflichtend einen Fragebogen zur Eignung und Motivation für den Wehrdienst ausfüllen. Frauen können dies freiwillig tun. Ab 2027 wird eine Musterungspflicht eingeführt, der Wehrdienst bleibt aber grundsätzlich freiwillig. Sollten sich zu wenige Menschen beteiligen, kann eine Bedarfswehrpflicht eingeführt werden.
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Veranstaltungen und Fortbildungen
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Wie gut ist Ihre Organisation wirklich geschützt? Haus des Stiftens, 22. Januar, online
Das Haus des Stiftens bietet am 22. Januar 2026 von 9.00-14.15 ein Online-Seminar zu den Themen Cyberangriffe, Phishing und Datenlecks. Der Thementag „Digitale Resilienz: Wie NPOs sich gegen Cyberrisiken wappnen“ bietet konkrete Orientierung: Wie lassen sich Risiken früh erkennen, einfache Sicherheitsregeln im Alltag verankern und Mitarbeitende einbinden? In Impulsen und Workshops sollen Mitarbeitende in Organisationen besser darauf vorbereitet werden, relevante Vorfälle einzuordnen und im Ernstfall richtig zu handeln.
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LBE-Fortbildungsprogramm 1. Halbjahr 2026: Jetzt anmelden!
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Für das erste Halbjahr 2026 stehen zunächst acht Online-Seminare und sechs Fortbildungen vor Ort auf dem Programm. Aktuelle Themen wie "KI in der Vereinsarbeit" und "Social Media für Fortgeschrittene" sind ebenso dabei wie der Klassiker und seit vielen Jahren ausgebuchte Kurs zum Thema "Ehrenamtsarbeit professionell gestalten". Und weil der Bedarf nach wie vor hoch ist, wird auch der Online-Kurs "Standhafter Verein – Demokratiefeindlichkeit in meinem Verein begegnen" wieder angeboten.
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Meldungen der Netzwerkpartner
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Mütter- und Familienzentren Bayern
„Alltag. Dialog. Demokratie. – Ehrenamtliche als Brückenbauer*innen“: Neues Projekt
Mütter- und Familienzentren sind längst Orte gelebter Demokratie. Hier wird zugehört, diskutiert, gestritten, gelacht, vermittelt. Das Projekt „Demokratie im Dialog – Cafefrauen als Botschafterinnen für ein gemeinsames Miteinander“ wird von der Zukunftsstifung Ehrenamt gefördert und will diese Arbeit stärker unterstützen. Teilnehmende Zentren erhalten praxisnahe Workshops, alltagstaugliche Materialien, einen begleiteten Austausch mit anderen Zentren sowie Zeit und Raum zur Reflexion. Mitarbeitende in den Zentren erhalten dadurch unter anderem mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen, wenn z.B. Gespräche kippen, Parolen auftauchen oder Unsicherheiten entstehen. Die Erfahrungen aller Mitwirkenden werden direkt in die Weiterentwicklung des Konzepts einfließen.
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Eine Welt Netzwerk Bayern
Bürgerschaftliches Eine Welt-Engagement: Rückblick und Ausblick
Im abgelaufenen Jahr dominierten im Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. die Themen Fairer Handel, Globales Lernen, globale Partnerschaften, Kommunen und Eine Welt sowie Unternehmensverantwortung. Tausende von Menschen engagieren sich in sogenannten Eine Welt- oder Weltläden, in Partnerschaftsvereinen und im Bildungsbereich für globale Gerechtigkeit. Ein Highlight waren 2025 die jährlichen „Bayerischen Eine Welt-Tage“ in Augsburg, die auch am 3./4. Juli 2026 wieder stattfinden werden. Das Eine Welt-Engagement in Bayern ist 2025 weiter gewachsen: Das Eine Welt Netzwerk Bayern umfasst Ende 2025 insgesamt 232 Mitgliedsgruppen aus allen Regionen Bayerns. Im Frühjahr 2026 werden die Gewinner des „Bayerischen Eine Welt-Preises“ ausgezeichnet, der alle zwei Jahre von Bayerischer Staatsregierung und Eine Welt Netzwerk Bayern ausgeschrieben wird, um das bürgerschaftliche Eine Welt-Engagement zu fördern.
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Lernen durch Engagement in Bayern: Handreichung für Lehrkräfte und Interessierte
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Lernen durch Engagement (LdE, englisch "Service Learning") ist eine Lehrform, die schulisches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Das Engagement findet nicht losgelöst vom Unterricht statt, sondern ist Teil desselben. Zahlreiche Studien belegen die positiven Auswirkungen von Lernen durch Engagement: Kinder und Jugendliche erfahren Selbstwirksamkeit und erleben, dass sie als Mitgestalter in der Gesellschaft gebraucht werden. Schulisches Lernen findet vertiefter statt, die Atmosphäre im Klassenzimmer verbessert sich. Vereine und Initiativen erhalten Unterstützung und gewinnen häufig auch langfristig neue Ehrenamtliche für die Mitarbeit. Die Broschüre "Lernen durch Engagement in Bayern" gibt einen Überblick über die Qualitätskriterien, beschreibt gute Beispiele aus verschiedenen Schularten und Fächern und gibt Tipps, wo man Materialien und Unterstützung erhält. Sie kann kostenlos bestellt werden unter lernen-durch-engagement@lbe-bayern.de und steht auch zum Download zur Verfügung.
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Studie zu rechtsextremen und demokratiegefährdenden Einstellungen:
"Die angespannte Mitte"
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Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt sich mit der Frage, wie weit rechtsextreme Einstellungen, Meinungen, Überzeugungen und Weltbilder in der Mitte der deutschen Gesellschaft verbreitet sind. Obwohl sich die Mehrheit der Deutschen zur Demokratie bekennt, nehmen antidemokratische und menschenfeindliche Einstellungen in der gesellschaftlichen Mitte zu. Außerdem sinkt das Vertrauen in die Demokratie.
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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V.
tel 0911 810129 - 0
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Vorstand und Geschäftsführung: Claudia Leitzmann & Danielle Rodarius Redaktion: Claudia Leitzmann & Silvia Kalb
Bildquellen: Lernen durch Engagement in Bayern: Andreas Schebesta, LBE-Fortbildungsprogramm: LBE Bayern e.V.
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